Willkommen bei der IG Metall

IG Metall: die Gewerkschaft in der ITK
Die Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche (ITK) gehört zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Seit mehr als 40 Jahren gestaltet die IG Metall mit den Beschäftigten aktiv die Arbeitsbedingungen in der Branche mit. In nahezu allen ITK-Unternehmen engagieren sich unsere Mitglieder für sichere Arbeitsplätze, Gute Arbeit und gerechte Einkommen. In großen und in kleinen Betrieben stehen wir den Beschäftigten kompetent zur Seite, beraten und informieren sie. Unsere Tarifverträge und Entgeltanalysen wirken weit in die Branche.

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Refugees welcome!

10.12.2015 | Flüchtlingen eine Perspektive geben: Auch dieses Thema beschäftigte den IG Metall-Gewerkschaftstag in Frankfurt. „Arbeit ist der zentrale Platzanweiser in unserer Gesellschaft – auch für Flüchtlinge“, betonte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzende der IG Metall.

Willkommen

„Gesellschaftlicher Zusammenhalt und gesellschaftliche Integration entstehen und entwickeln sich vor allem in der Arbeit.“ Mit ihren T-Shirts und Abstimmungstafeln, die die Aufschrift „Refugees welcome“ trugen, machten viele Delegierte nach außen hin sichtbar, dass ihnen das Schicksal der Flüchtlinge nicht gleichgültig ist.
Auch in vielen Städten und Gemeinden engagieren sich Metallerinnen und Me-taller – viele auch aus ITK-Unternehmen – für eine solidarische Flüchtlingspolitik, eine herzliche Willkommenskultur und qualifizierte Integrationsangebote für Flüchtlinge. Kolleginnen und Kollegen helfen mit, Webseiten mit speziellen Informationen für Flüchtlinge zu erstellen. Bekannt geworden sind unter anderem www.workeer.de, eine Internet-Jobbörse, die Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenbringen möchte, oder auch www.each1teach1.de, eine eher regionale Internetplattform, die Flüchtlinge, Asylsuchende sowie Bürgerinnen und Bürger im Raum Heidelberg miteinander vernetzen will. Sie informiert über zivilgesellschaftliche, kirchliche und kulturelle Initiativen, Veranstaltungen und Workshops – vom Gärtnern bis zum Theaterspielen.
Einzelne ITK-Unternehmen engagieren sich ebenfalls in der Flüchtlingshilfe. So etwa unterstützt SAP lokale gemeinnützige Organisationen, die sich für die Förderung von Bildung, die Vermittlung von Sprachkenntnissen und die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Der Softwarekonzern hat seine Beschäftigten aufgerufen, Geld zu spenden und angekündigt, das von ihnen eingebrachte Spendenvolumen zu verdoppeln. Überdies stellt der SAP-Vorstand weitere 500000 Euro für derartige Initiativen zur Verfügung. SAP hilft aber auch ganz praktisch: Mit der Veranstaltung „Heldenplatz spezial“ lud das Unternehmen über zehn Vereine und Organisationen nach Walldorf ein, um einen direkten Informationsaustausch zwischen den Initiativen und SAP-Beschäftigten zu ermöglichen.
Auch die IG Metall unterstützt das Engagement ihrer Mitglieder in der Flüchtlingshilfe und ruft auf, dafür zu spenden. Sie hat ebenfalls ein Budget über 500000 Euro bereitgestellt, um in den örtlichen Geschäftsstellen entsprechende Initiativen anzuregen – von der Vermittlung von Sprachkursen und Praktika bis hin zu Begleit- und Betreuungsangeboten, dem Aufbau von Fahrradwerkstätten u.v.m.
Und immer mehr Metallerinnen und Metaller zeigen Gesicht gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. So etwa ließen sich Kolleginnen und Kollegen, darunter auch zahlreiche ITKler, am Rande einer Betriebsrätefachtagung der IG Metall-Geschäftsstelle Berlin für ein Plakat fotografieren, um deutlich zu machen, dass Flüchtlinge in Berlin willkommen sind.

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