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Duale IT-Ausbildung: Ticket zum sicheren Job?

01.03.2015 | Der ITK-Sektor hat Nachwuchssorgen. In kaum einer anderen Branche bewegt das Thema „Fachkräftemangel” die Unternehmen seit Jahren so stark wie hier. Mit den 1997 neu geregelten IT-Berufen und dem darauf aufbauenden IT-Weiterbildungssystem schien ein Durchbruch geschafft, um die Branche mit gut qualifizierten und praxisorientiert ausgebildeten jungen Beschäftigten dauerhaft zu versorgen. Aber nach anfänglichem Hype stagnierte über Jahre hinweg die Zahl der Auszubildenden in den IT-Berufen. Einzelne große Unternehmen ziehen sich sogar aus der dualen IT-Ausbildung ganz zurück und bevorzugen das duale Studium für den Berufseinstieg. Das wirft Fragen auf: Was ist der Grund dafür, dass die duale Ausbildung von vielen Arbeitgebern unterbewertet wird? Wie zeitgemäß ist die duale IT-Ausbildung noch? Zählen statt fundierter Grundbildung künftig wieder vermehrt produktspezifische Hersteller-Zertifikate, um zum sicheren IT-Job zu gelangen? Ist die IT-Ausbildung offen genug für technologische Veränderungen und die Anforderungen der Globalisierung? Fragen, die sich auch die IG Metall stellt, um die IT-Ausbildung als Erfolgsmodell und Grundstein für den Berufseinstieg in die ITK-Branche zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Frau vor Rechenspeicher

Die 1997 eingeführten „neuen” IT-Ausbildungsberufe haben Erfolgsgeschichte geschrieben. Die IG Metall hat daran entscheidenden Anteil. Als Sozialpartner war sie – wie es das Berufsbildungsgesetz vorsieht – von Anfang an in die Neuordnung der IT-Berufe einbezogen. Von ihr stammen im Wesentlichen die Kernideen für die Ausbildungsordnungen, wie breite „IT-Grundbildung”, Projekt- und Praxisorientierung. Später setzte sie sich dann vehement in den Unternehmen dafür ein, entsprechende Ausbildungsplätze zu schaffen. Aber sie will sich auf ihrem Erfolg nicht ausruhen, denn die internationale Arbeitsteilung in digitalen „Informationsräumen” rund um den Globus sowie die zunehmende Standardisierung von ITK-Produkten und -Dienstleistungen stellen neue Anforderungen an die IT-Ausbildung.

Überdies leistet die IT-Industrie, die nach dem Maschinenbau zu den größten Branchen in Deutschland zählt, mit aktuell rund 40.000 bestehenden Ausbildungsverträgen – bei leicht abnehmender Tendenz – aus Sicht der IG Metall viel zu wenig, um langfristig ihren Fachkräftebedarf zu decken. Vor diesem Hintergrund macht sich die Gewerkschaft in ihrer Tarifrunde 2015 für gute Bildung und gute Arbeit auch im ITK-Sektor stark.

Eine Erfolgsgeschichte …
Die Idee, die in der IT-Ausbildung zum Tragen kommt, war 1997 geradezu revolutionär: Die Azubis sollten während der drei Ausbildungsjahre nicht einen tätigkeits- und aufgabenbezogenen Fächerkanon abarbeiten, wie das bis dahin üblich war. Vorgesehen war vielmehr, dass sie eine „IT-Grundbildung” erhielten, die auf reale Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgerichtet war und ihnen Schlüsselkompetenzen vermittelte. Das Lernen an und in betrieblichen Projekten wurde in den Mittelpunkt gestellt.

Die Auszubildenden sollten Geschäftsprozesse „ganzheitlich” erfassen und technische, wirtschaftliche, organisatorische sowie sozialkommunikative Kompetenzen im Projektzusammenhang erwerben. Sie sollten in der Lage sein, projektbezogene technische Leistungen zu erbringen, sich mit dem Kunden und dessen Wünschen auseinanderzusetzen, die Kosten und Erträge des Projekts zu ermitteln und Controlling-Daten auszuwerten. Mit diesem Ausbildungskonzept wurde die bis dahin traditionell starke Trennung zwischen technischer und wirtschaftlicher Ausbildung aufgehoben.

Ferner sollten die IT-Berufe offen sein für technische und organisatorische Veränderungen in den einzelnen Berufsfeldern, um die Ausbildungsordnungen angesichts der rasanten technologischen Entwicklung und sich ständig wandelnder Markterfordernisse nicht fortwährend überarbeiten zu müssen. Aus dem gleichen Grund wurde die IT-Ausbildung daher auch weitgehend organisations-, hersteller- und systemneutral ausgelegt.

Den Bildungsexperten ging es damals vor allem um eine fundierte IT-Professionalisierung unterhalb eines Hochschulabschlusses. Dies vor dem Hintergrund, dass es Mitte der 1990-er Jahre einen gigantischen Bedarf an ausgebildeten Fachkräften insbesondere für die Bereiche Software, Installation, Systemintegration und -pflege sowie für Netzwerkadministration in der boomenden IT-Branche gab. Die Hochschulen sahen sich zu diesem Zeitpunkt absolut nicht in der Lage, den steigenden Bedarf an qualifizierten ITlern kurzfristig zu befriedigen. Die 5000 Studienabsolventen in IT-Fächern auf Ingenieurniveau Ende der 1990-er Jahre waren gerade mal ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allein Siemens hätte damals einen gesamten Absolventenjahrgang einstellen können. Klar war auch, dass diese starke Nachfrage an Fachkräften auch nicht mehr allein mit Seiteneinsteigern, die damals rund 80 Prozent der IT-Beschäftigten ausmachten, bewältigt werden konnte. An den neuen IT-Berufen führte kein Weg vorbei.

Kein Wunder, dass die Zahl der Ausbildungsverhältnisse in den neuen IT-Berufen im Vergleich zu anderen neuen Ausbildungsberufen, die nach 1997 geschaffen wurden, sehr schnell anstieg und bereits bis 2002 die 50.000er-Marke überschritt. Danach pendelte sie sich – trotz der Branchenkrise in den Jahren 2003 bis 2005 – bis heute auf einen jährlichen Bestand von rund 40 000 ein. 2013 war sogar ein leichter Anstieg bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu beobachten, 2014 ging ihre Zahl jedoch wieder leicht zurück (siehe Schaubild 1). Spitzenreiter bei den neuen IT-Berufen ist die Ausbildung zum Fachinformatiker (siehe Schaubild 2).

Einziger Wermuthstropfen: Die Zahl der weiblichen IT-Auszubildenden blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Sie sank sogar zwischen 2000 und 2007 von 14,3 auf 9,1 Prozent und liegt aktuell bei rund acht Prozent.

… mit Veränderungsbedarf
Über mehr als zehn Jahre ist das Konzept dieser „ganzheitlichen“, geschäftsprozess- und projektorientierten sowie technikoffenen IT-Ausbildung aufgegangen. Erst neuerdings gibt es Bestrebungen, die IT-Berufe inhaltlich und strukturell zu überarbeiten. Einzelnen Unternehmen ist die IT-Ausbildung zu breit angelegt und zu wenig an einzelnen Technologien ausgerichtet. Andere bemängeln, dass sie globale Entwicklungen nicht ausreichend berücksichtigt. Unternehmen wie Hewlett Packard oder auch Atos rücken inzwischen sogar weitgehend von der dualen IT-Ausbildung ab und setzen fast nur noch auf das duale Studium.

Kritik an der betrieblichen und schulischen Umsetzung der Ausbildungsordnung gibt es aber auch vonseiten der Auszubildenden. „Ich habe Glück mit meinem Arbeitgeber”, sagt etwa Sigurd Gerkan, angehender IT-Fachinformatiker bei einem mittelständischen Netzwerkspezialisten in Berlin. „Ich arbeite an modernsten Computern und mit neuerster Netzwerktechnik. Ich kriege eine ziemliche Bandbreite an Tätigkeiten mit, darf bereits relativ selbstständig arbeiten und werde sogar in Kundenprojekten außerhalb unseres Betriebs eingesetzt, wie kürzlich bei der ‚Boot’ in Düsseldorf. Aber in meiner Berufsschulklasse sind viele, denen es ganz anders ergeht.”

Einige seiner Mitschüler würden an veralteten Geräten ausgebildet; andere müssten ständig die gleichen Aufgaben erledigen; von vielen erwarte der Chef sogar, dass sie unentgeltlich Überstunden machten, was gegen das Berufsbildungsgesetz verstöße. „Und nirgendwo ist geregelt, welchen Part der Arbeitgeber zu übernehmen hat, wenn ein Auszubildender einen höherwertigen Zertifikats-Lehrgang besuchen möchte.” Gibt er einen finanziellen Zuschuss? Und wenn, wie hoch? Zählt der zusätzliche Aufwand als Arbeits- beziehungsweise Ausbildungszeit? Kann sich der Auszubildende dafür freistellen lassen? – Alles bisher ungeregelt, weder in der Ausbildungsordnung noch sonstwo.

Überhaupt Berufsschule: Daran knüpft sich der größte Unmut bei vielen Auszubildenden in IT-Berufen. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass hier die in den Ausbildungsbetrieben oft hohen Technikanforderungen und modernen Organisationsprinzipien auf veraltete Strukturen stoßen. Im Unternehmen lernen die Auszubildenden, Aufgaben „ganzheitlich“ und im Team anzugehen. An der Berufsschule sind sie „Einzelkämpfer“, die sich den im Frontalunterricht mehr oder weniger spannend aufbereiteten Lernstoff individuell aneignen müssen. Einführungskurse, Gruppenarbeit, begleitende Tutorials, die digitale Vernetzung der Schülerinnen und Schüler einer Klasse oder eines Klassenverbunds oder die Möglichkeit, ihnen Lernplattformen zur Verfügung zu stellen – zumeist Fehlanzeige. Auch die überbetriebliche Vernetzung der Auszubildenden ist nur in seltenen Fällen gegeben. „Manchmal arbeite ich an Lösungen, von denen ich genau weiß, dass andere Schüler auch daran arbeiten“, berichtet Sigurd Gerkan. „Aber an meine Kumpels komme ich außerhalb der Schule nicht ran.“

IT-Ausbildung aufwerten!
Michael Grimm, Sprecher des TIZ-Ausbildungsverbunds (TIZ = Technologie- und Innovationszentrum) in Darmstadt und selber Chef eines Sofwareunternehmens mit 46 Beschäftigten kann die Kritik an der IT-Ausbildung nur teilweise nachvollziehen. „Die Berufsschule ist vielfach ein echtes Problem“, räumt er ein. „Aber es ist oft auch so, dass sich die IT-Unternehmen darum nicht ausreichend kümmern und nur in seltenen Fällen Verbesserungsvorschläge einbringen. Für den Fachkräftenachwuchs halte ich die duale IT-Ausbildung nach wie vor unverzichtbar. Es wäre daher fahrlässig, sie zu vernachlässigen.”

Aus seiner Sicht wird die duale IT-Ausbildung heute von vielen Unternehmen unterschätzt und unterbewertet. Das entspricht einem allgemeinen Trend, der auch in der Ausbildungsbilanz 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Ausdruck kommt: Immer weniger ITK-Betriebe bilden ihren Fachkräftenachwuchs selbst aus und überlassen es offensichtlich wieder zunehmend den Hochschulen, sie mit qualifiziertem Nachwuchs zu versorgen. Dazu hat die Ausweitung von eher praxisorientierten Bachelor-Studiengängen entscheidend beigetragen. Auch Michael Grimm ist mit diesem Trend konfrontiert: „In der ITK-Branche setzen inzwischen viele Arbeitgeber verstärkt auf ein duales Studium, weil die Komplexität der Aufgaben zunimmt”, sagt der Firmenchef von MG.Softech Darmstadt. „Dieser ist aber nicht dadurch beizukommen, dass sich der Fachkräftenachwuchs an idealisierten Fällen abseits der realen Prozesse im Betrieb abarbeitet. Worauf es vor allem ankommt ist: Praxis und konkrete Projekterfahrung. Wir brauchen Leute, die lösungsorientiert arbeiten – auch unter Druck. Leute, die eine bestimmte Arbeitseinstellung mitbringen; die mit Kunden kooperieren und verhandeln können, also auch Konflikte nicht scheuen.” Diese „soft skills” erlerne man nicht unbedingt an der Hochschule, sondern vor allem in der Kooperation im betrieblichen Alltag.

Die Qualität der IT-Ausbildung zu verbessern, ist daher Ziel des 2003 gegründeten TIZ-Ausbildungsverbunds in Darmstadt. In ihm haben sich knapp 100 Unternehmen aus verschiedenen Branchen (unter anderem Maschinenbau, Biotechnologie, Softwareentwicklung) zusammengetan, um ihre Kompetenzen und ihr Know-how insbesondere im Bereich der IT-Ausbildung zu bündeln. „Wir pflegen den Kontakt zu Berufsschulen, unterstützen Unternehmen bei der IT-Ausbildung und halten persönlichen Kontakt zu den Auszubildenden – und das alles auf kurzem Wege“, berichtet Michael Grimm. Davon profitierten vor allem kleinere und mittlere Unternehmen im Umkreis von Darmstadt, die ansonsten kaum in der Lage wären, allein und für sich eine hochwertige IT-Ausbildung zu stemmen. „Wir gehen in die Betriebe und vermitteln gezielt Inhalte, die auf den Ausbildungsrahmenplan abgestellt sind. Nicht von ungefähr schneiden die von uns betreuten Auszubildenden bei ihren Zwischen- oder Abschlussprüfungen überdurchschnittlich ab.”

Aber auch darauf kommt es dem TIZ-Ausbildungsverbund an: „Wir verclustern die Unternehmen bei der Ausbildung. Wir bringen beispielsweise angehende Fachinformatiker mit Anwenderbetrieben zusammen und integrieren ihre Projekttätigkeit dort in den Ausbildungsplan. Wir sorgen dafür, dass Auszubildende rotieren können, um anwendungsbezogenes Wissen aus verschiedenen Bereichen aufzunehmen. Und wir kümmern uns darum, dass sie den neuesten Stand der Technik kennenlernen.”

Für Michael Grimm hat die IT-Ausbildung weiterhin eine große Zukunft. Selbst die zunehmende Standardisierung von IT-Tätigkeiten als Folge der Globalisierung stellt für ihn den hohen Wert einer dualen IT-Ausbildung nicht in Frage. „Wir kommen nicht daran vorbei, dass sich angesichts der fortschreitenden Amerikanisierung der IT-Indus­trie internationale digitale Standards immer mehr durchsetzen und auch herstellerorientierte Zertifikate einen höheren Stellenwert bei einer beruflichen Karriere in der ITK-Branche einnehmen. Aber wer sagt, dass Standardisierungen die Arbeit vereinfachen? Wir haben es mit hoch komplexen Zusammenhängen zu tun. Das bedeutet, dass Standards immer wieder auf konkrete Fälle angepasst werden müssen. Und das kann nur der gut qualifizierte, lösungsorientierte und kreative Mensch.”

Der Unternehmer und Sprecher des TIZ-Ausbildungsverbunds sieht bei der IT-Ausbildung durchaus Verbesserungsbedarf. „Die Ausbildung muss nach oben hin durchlässiger werden. Sie sollte eng mit systematischer Weiterbildung verknüpft werden, um dem ständigen technologischen und organisatorischen Wandel gerecht zu werden. Dies auch, um dem Fachkräftenachwuchs Aufstiegschancen zu ermöglichen und die Beschäftigten stärker an das Unternehmen zu binden. Denn nur wer sich im Beruf wohlfühlt, ist auch bereit, sich mit seinen Ideen immer wieder einzubringen.”

Zukunftsorientierte IT-Ausbildung
Diese Einschätzung trifft sich mit derjenigen der IG Metall. Aktuell positioniert sich die Gewerkschaft gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das gegenwärtig dabei ist, ein Vorverfahren zur Novellierung der IT-Berufe einzuleiten. Dabei geht es ihr darum, an der dualen IT-Ausbildung festzuhalten und diese zeitgemäß – mit Blick auf neuere technologische und arbeitsorganisatorische Entwicklungen, geforderte interkulturelle und sprachliche Kompetenzen usw. – weiterzuentwickeln.

Aus Sicht der IG Metall ist und bleibt insbesondere die Ausbildung zum Fachinformatiker ein zentrales Einstiegstor in einen sicheren IT-Job. Auch um ein verbessertes Prüfungsverfahren will sich die IG Metall kümmern, insbesondere um eine gestreckte Abschlussprüfung, die mit einem betrieblichen Projekt verbunden ist. Die positiven Erfahrungen, die in anderen Ausbildungen mit der Projektprüfung gemacht wurden, sollen auch den Prüflingen der IT-Berufe durch erneuerte Ausbildungsordnungen zugute kommen. Und nicht zuletzt setzt sich die Gewerkschaft vor Ort in den Berufsbildungsausschüssen der Kammern dafür ein, den Unterricht an den Berufsschulen qualitativ zu verbessern.

Schon jetzt unterstützt die IG Metall Betriebsräte und betriebliche Jugendvertretungen (JAVs) dabei, sich mehr um die Belange von IT-Auszubildenden zu kümmern, damit sie sich untereinander besser vernetzen und austauschen können. Die jetzige Tarifrunde will sie nutzen, um mit vielen Azubis über ihre Ausbildungssituation ins Gespräch zu kommen. Eine ihrer Forderungen: eine geförderte Bildungsteilzeit, damit sich Azubis nach bestandener Prüfung leichter weiterbilden können – ohne sich über zeitliche und finanzielle Belastungen große Sorgen machen zu müssen.

Die 1997 neu geregelten vier IT-Berufe

IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin
Computersysteme, Festnetze, Funknetze, Endgeräte und Sicherheits­systeme

Fachinformatiker/Fachinformatikerin
Fachrichtung Anwendungsentwicklung
kaufmännische Systeme, technische Systeme, Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftliche Systeme und Multimedia-Systeme

Fachrichtung Systemintegration
Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server, Festnetze und Funknetze

IT-System-Kaufmann/IT-System-Kauffrau
Branchensysteme, Standardsysteme, technische Anwendungen, kaufmännische Anwendungen und Lernsysteme

Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Krankenhaus

Lehrplan für das Berufsbild Fachinformatiker

Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Kernqualifikation
(gilt für alle vier IT-Berufe)
■ Struktur und Aufbau des Ausbildungsbetriebs
■ Geschäfts- und Leistungsprozesse
■ Arbeitsorganisation und Arbeitstechniken
■ IT-Produkte und Märkte
■ Herstellen und Betreuen von Systemlösungen

Fachqualifikation
Fachaufgaben einzelner Einsatzgebiete:
■ kaufmännische Systeme
■ technische Systeme
■ Expertensysteme
■ mathematisch-wissenschaftliche Systeme
■ Multimediasysteme
■ IT-Systeme, Datenbanken
■ kundenspezifische Anwendungslösungen
■ Systementwicklung
■ Schulung

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