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Foxconn: Erneute Kritik an inhumanen Arbeitsbedingungen

04.01.2013 | Nachdem der taiwanesische Auftragsfertiger in den letzten Jahren mehrfach wegen seiner unmenschlichen Arbeitsbedingungen kritisiert wurde, hatte das Unternehmen Verbesserungen in Aussicht gestellt.

Aber spätestens mit der Produktion von Komponenten für das iPhone 5 war von leichten Fortschritten, etwa um übermäßige Mehrarbeit zu begrenzen, nichts mehr zu spüren. Nach einem Bericht des US-amerikanischen Economic Policy Institute (EPI) seien die von der Fair Labour Association (FLA) zuletzt festgestellten positiven Veränderungen meist nur gering, vorübergehend oder rein symbolisch gewesen. Das US-Institut bemängelt vor allem, dass Foxconn Minderjährige in den Fabriken beschäftige, Feiertage missachte und illegal erzwungene Überstunden nicht einmal nachträglich entschädige. Es kritisiert zugleich den Apple-Konzern, der zu hoch gesteckte Produktionsziele an Foxconn stellt.