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Konjunkturprognose 2015: ITK-Branche in bester Stimmung

01.03.2015 | Die gute Stimmungslage in der ITK-Branche hält weiter an. Pünktlich zur diesjährigen CeBIT präsentierte der Branchenverband Bitkom sein aktuelles Konjunkturbarometer.

Konjunkturprognose 2015

Danach rechnen noch mehr ITK-Un-ternehmen mit steigenden Umsätzen als in der zweiten Jahreshälfte 2014, wo es für die meisten von ihnen (74 Prozent) auch schon „richtig gut” lief. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate erwarten demnach 79 Prozent der von Bitkom befragten Unternehmen ein besseres Jahresergebnis als im Vorjahr. Und nur sieben Prozent rechnen mit rückläufigen Geschäften. Auf das ganze Jahr 2015 gesehen sind sogar 85 Prozent der Ansicht, steigende Umsätze verbuchen zu können.

Besonders optimistisch schauen IT-Dienstleister und Software-Anbieter auf das neue Jahr (siehe Grafik). Von ihnen sind es sogar 86 beziehungsweise 84 Prozent, die von steigenden Umsätzen ausgehen. Etwas skeptischer sind die Hardware-Hersteller. Hier sind es 70 Prozent der Befragten, die auf ein Umsatzplus setzen. Besonders kritisch beurteilen die Anbieter von Kommunikationstechnik ihre wirtschaftliche Lage. Sie rechnen nur zu 61 Prozent mit gesteigerten Umsätzen. Bitkom sieht daher Anzeichen einer wachsenden Spreizung zwischen den unterschiedlichen Segmenten.

Weiterhin Beschäftigungsboom
Zuversicht herrscht bei den ITK-Unternehmen nicht nur bezüglich der Geschäftsentwicklung. Die meisten von ihnen wollen sich auch personell erweitern. 68 Prozent der von Bitkom im Rahmen des aktuellen Konjunkturbarometers befragten Firmen wollen 2015 zusätzliche Beschäftigte einstellen.

Und nur fünf Prozent rechnen mit Stellenabbau. Für Bitkom ist dies ein Spitzenwert, der zeigt, dass der Beschäftigungsboom in der Branchen weiterhin anhält. Auch hier sind es vor allem Software-Unternehmen (75 Prozent) und IT-Dienstleister (71 Prozent), die neues Personal einstellen wollen.

In den vergangenen fünf Jahren hat die ITK-Branche 100.000 neue Jobs geschaffen. Sie ist mit aktuell insgesamt 953.000 Beschäftigten zweitgrößter industrieller Arbeitgeber nach dem
Maschinenbau. Hinzu kommen rund 100.000 aktive Freelancer. Ihr Anteil dürfte sich in den nächsten Jahren weiter steigern, prognostiziert der Branchenverband.

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