ITK-Sektor

ITK-Arbeitsmarkt

ITK-Sektor - ITK-Arbeitsmarkt

Hohes berufliches Qualifikationsniveau

30.07.2015 | Die ITK-Industrie zeichnet sich durch ein hohes Qualifikationsniveau aus und verfügt damit über ein hohes Potenzial, die digitale Zukunft zu meistern.

Beschäftigte nach Anforderungsniveau und Segment

Das zeigt der im April erschienene ITK-Branchenreport 2014, den das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) an der Universität München im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstellt hat. Für die Zukunft der Branche ist es entscheidend, dieses Potenzial zu erhalten und zu fördern, um die Innovationsfähigkeit der Branche insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen, die die Industrie 4.0 mit sich bringt, zu stärken.
Der ITK-Branchenreport belegt, dass sich die Mehrheit der Beschäftigten in der ITK-Branche auf Fachkräfte- und Spezialisten-niveau konzentriert. Entsprechend der Klassifikation der Anforderungsniveaus bei den ITK-Berufen üben 33,4 Prozent der Beschäftigten fachlich ausgerichtete Tätigkeiten aus, die üblicherweise mit dem Abschluss einer zwei- bis dreijährigen Berufsbildung verbunden ist. Fast in gleicher Höhe (34,6 Prozent) nehmen ITKler komplexe Spezialistentätigkeiten wahr, die zumeist eine Meister- oder Technikerausbildung oder einen gleichwertigen (Fach-)Hochschulabschluss voraussetzen. Nur 6,1 Prozent der Beschäftigten sind als Helfer oder mit einer Anlerntätigkeit beschäftigt.
Der Akademikeranteil liegt unter den ITK-Beschäftigten bei 34,6 Prozent; im beschäftigungsstärksten Bereich der IT-Dienstleistungen und Softwareentwicklung sogar bei 39,7 Prozent. Der niedrigste Anteil an akademischen Abschlüssen (8,9 Prozent) findet sich im Bereich der Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten.
Rund 26 Prozent sind als Experten mit hoch komplexen Arbeiten betraut. Auch sie greifen überwiegend auf ein (Fach-)Hochschulstudium und/oder langjährige Berufserfahrung zurück.

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