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IG Metall: Kritik an Digitaler Agenda der Bundesregierung

10.11.2014 | Die IG Metall begrüßt die Digitale Agenda
der Bundesregierung, findet sie aber unzureichend. Die grundlegenden Folgen der Digi-talisierung für die Arbeitswelt seien kaum berücksichtigt worden, so die Kritik von Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall.

Dem Thema der Arbeits- und Beschäftigungsfolgen müsse ein höherer Stellenwert beigemessen werden. Dafür sei eine Plattform notwendig, an der die Sozialpartner beteiligt werden müssten.

Die Digitale Agenda für morgen dürfe nicht bei Fragen der Infrastruktur und den technologischen Voraussetzungen für den Erhalt der Konkurrenzfähigkeit stehen bleiben, so Wetzel. „Eine Digitalisierungsagenda muss immer auch eine Agenda für die Zukunft der Arbeit sein.” Dies sei die vorliegende Agenda noch nicht.

„Die Digitalisierung bringt tiefgreifende Veränderungen für die Arbeits- und Lebenswelt mit sich. Das schafft erheblichen politischen Handlungs- und Regulierungsbedarf.” Insbesondere fordert die IG Metall eine vorausschauende Qualifizierungsstrategie der Unternehmen, die allen Beschäftigten Perspektiven in der veränderten Arbeitswelt sichere und einen Beschäftigtendatenschutz, der die individuellen Freiheitsrechte wahre.