Willkommen bei der IG Metall

IG Metall: die Gewerkschaft in der ITK
Die Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche (ITK) gehört zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Seit mehr als 40 Jahren gestaltet die IG Metall mit den Beschäftigten aktiv die Arbeitsbedingungen in der Branche mit. In nahezu allen ITK-Unternehmen engagieren sich unsere Mitglieder für sichere Arbeitsplätze, Gute Arbeit und gerechte Einkommen. In großen und in kleinen Betrieben stehen wir den Beschäftigten kompetent zur Seite, beraten und informieren sie. Unsere Tarifverträge und Entgeltanalysen wirken weit in die Branche.

ITK-Sektor - ITK-Arbeitsmarkt

ITK-Arbeitsmarkt: Immer mehr offene Stellen

20.03.2017 | Die ITK-Branche wächst und dürfte gegenwärtig rund 1030000 Beschäftigte aufweisen. Gerade im IT-Mittelstand hat die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit einem Anstieg um fünf Prozent auf 413733 im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Das belegt der aktuelle Mittelstandsbericht des Branchenverbands Bitkom.

Überhaupt hätten sich die mittelständischen Unternehmen der Branche überdurchschnittlich entwickelt. Die Mittelständler stünden für 33 Prozent des Umsatzes und 54 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der IT-Wirtschaft, heißt es in dem Bericht.

Trotz des Beschäftigungswachstums fehlen aber in der ITK-Branche immer mehr IT-Experten. Bitkom schätzt die aktuelle Zahl der unbesetzten Stellen auf rund 51000. Das ist ein Rekordhoch und ein Anstieg um rund zwanzig Prozent innerhalb eines Jahres. In den Unternehmen der ITK-Branche seien insgesamt 20500, bei Anwenderunternehmen rund 30500 Stellen unbesetzt, so der Verband.

Seit Jahren hört man von Bitkom, dass mehr Jungen und Mädchen ermutigt werden sollten, sich für Informatik oder einen anderen technischen Beruf zu entscheiden. Auch sollte Geflüchteten über Praktika der Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Doch die Appelle des Branchenverbands zeigen zu wenig Wirkung. Die IG Metall fordert daher, die Ausbildungsstellen auszuweiten, die Beschäftigten für neue Jobs zu quali-fizieren, die Chancen von älteren Beschäftigten und Frauen, sich beruflich weiterzuentwickeln, zu verbessern und insgesamt die Arbeitsbedingungen, insbesondere die Arbeitszeiten, in der Branche attraktiver zu gestalten.

Noch immer viele Arbeitslose
Bei der hohen Zahl an offenen Stellen, müsste ein IT-Beruf eigentlich ein Job-Garant sein. Nach dem deutschen Online-Portal für Statistik, Statista, ist dem aber längst nicht so. Danach ist die Zahl der arbeitslosen ITler im Zeitraum 2012 bis 2015 sogar um 3000 auf 27600 angestiegen (siehe Schaubild). Die Daten belegen, dass der von der Branche immer wieder betonte Mangel an Fachleuten vor allem Folge fehlender Aus- und Weiterbildung ist.

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